Château La Vieille Cure ist schon auf der in Fachkreisen berühmten Belleyme-Karte der Guyenne aus dem Jahre 1780 eingezeichnet. Die zwanzig Hektar große, zusammenhängende Rebfläche erstreckt sich entlang des Flusses Isle in etwa 65 Metern Höhe über Plateaus und vorwiegend nach Südosten ausgerichtete Hänge. Eine ideale Lage also: Die Reben werden von der Sonne verwöhnt und die Isle sorgt zudem für eine wirksame Dränage. Hier können die Trauben unter perfekten Bedingungen zur Vollreife gelangen.

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Millesime 2000

1986 erkannten amerikanische Bordeauxwein-Liebhaber das außerordentliche Potential dieses Weinguts, kauften und renovierten es. (Siehe den Titel "Geschichtlicher Uberblick")

Die Rebfläche wurde großenteils neu angelegt und bepflanzt. Die ältesten Rebstöcke und insbesondere eine Parzelle, die mit hundert Jahre alten Reben bestockt ist, blieben natürlich verschont. Ein neuer Lagerkeller wurde gebaut und mit modernster Kellertechnik ausgestattet. Und erstmals wurde auf dem Weingut auch der Ausbau im Barrique eingeführt. Ziel dieser Investitionen ist es, einen Spitzenwein zu erzeugen, der weltweit Abnehmer findet.

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Weintager


Millesime 1999

Die neuen Eigentümer füllen ihren Wein ausschließlich auf dem Weingut ab. Ein kluges Marketing, denn Erzeugerabfüllungen sind gefragt. War Château Vieille Cure früher kaum bekannt, so wird er heute in über 25 Länder exportiert. Frankreich steht als Absatzmarkt noch ganz obenan. An zweiter Stelle befindet sich Großbritannien, danach kommen die Vereinigten Staaten.
 
Die Möglichkeiten zur Verbesserung des Weines sind jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Die Gutsbesitzer sind eben Perfektionisten und werden ihre Bemühungen so lange fortsetzen, bis ihre Weine im Anbaugebiet um Libourne die Spitzenposition einnehmen.

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